Über uns
Warum gibt’s dafür keine App?
Papa ist Unternehmer, ich bin angestellt. Seit über zehn Jahren fragen wir uns dasselbe: Warum gibt es keine einfache App, mit der man sein persönliches Netzwerk pflegen kann?
Papa pflegt seins, seit ich denken kann. In seinem Büro lagen Notizhefte voller Namen. Später stand dort ein Rolodex, dann kam sein erster PDA. Die Geräte haben gewechselt. Was er sich notiert hat, blieb gleich: wie die Kinder heißen, wer gern Rotwein trinkt, wer gerade umgezogen ist. Er ruft an, wenn jemand Geburtstag hat. Nicht, wenn er etwas braucht.
Lange habe ich nicht verstanden, warum er sich diese Mühe macht. Er interessiert sich für Menschen, ehrlich und über Jahre. Und er merkt sich Dinge, die anderen gar nicht auffallen. Solche Kleinigkeiten zeigen sich oft erst beim dritten oder vierten Treffen. Wer sie sich merkt, zeigt dem anderen: Du bist mir wichtig.
Solche Menschen hören dir zu, wenn es mal schwierig wird. Sie stellen dich anderen vor, ohne dass du fragst. Das wächst über Jahre, weil man sich meldet, ohne etwas zu wollen.
Das alles zu behalten, ist Arbeit. Bei fünf Menschen schafft das der Kopf. Bei fünfhundert braucht man Hilfe. Papa hat dafür jahrzehntelang Hefte geführt. Diese Disziplin hatte ich nie.
Ich habe es mit dem Handy versucht. Die Kontakt-App speichert Nummern, sonst kaum etwas. Es gibt inzwischen Apps fürs Netzwerk, aber die meisten sind CRMs für Vertriebsteams. Mir waren sie alle zu groß. Jedes Mal waren es ein paar Klicks zu viel. Also habe ich es gelassen. Und vieles, was mir jemand erzählt hat, war ein paar Wochen später weg.
Deshalb haben wir die App gebaut, die wir uns all die Jahre gewünscht haben. Netzwerkpiloten ist so einfach wie Papas Notizheft. Nur dass es immer in deiner Tasche ist. Deine Notizen liegen auf deinem iPhone und in deiner iCloud. Bei uns kommt nichts an.
Ruf heute jemanden an, einfach so. Frag, was gerade los ist, und hör richtig zu. Merk dir, was zählt.
Wir sind Ralf und Fabian. Papa und Sohn. Gründer von Netzwerkpiloten.